Marie Schäffer ist seit 2019 direkt gewählte Landtagsabgeordnete im Potsdamer Wahlkreis 21 und seit 2020 parlamentarische Geschäftsführerin der Fraktion. ++ am 27.04.2023 in Potsdam (Brandenburg). (c) Andi Weiland | andiweiland.de

Pressemitteilung von

Marie Schäffer, Mitglied des Brandenburger Landtages, Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN

Landeregierung stärkt Whistleblower-Schutz auch in Potsdam

Potsdam, 25.04.2024

Mit den Stimmen der Regierungskoalition hat der Brandenburger Landtag am Mittwoch das Hinweisgebermeldestellengesetz (Whistleblowergesetz) beschlossen. Damit verbessert die Landesregierung die Möglichkeiten für sogenannte Whistleblower, Missstände und Rechtsverstöße auf kommunaler Ebene zu melden und setzt damit eine EU-Richtlinie (2019/1937) um. Das Gesetz verpflichtet Kommunen ab einer Größe von 10.000 Einwohnern, Meldestellen einzurichten, an die sich Beschäftigte mit Hinweisen auf Verstöße wenden können. Gemeinden haben die Möglichkeit, die Meldestellen auch gemeinsam zu betreiben, um den Aufwand und die Belastungen gering zu halten. Mit gutem Beispiel vorangegangen ist Oranienburg, wo bereits eine entsprechende Meldestelle eingerichtet wurde.

Zum neu geschaffenen Whistleblowergesetz erklärt die für Potsdam zuständige bündnisgrüne Abgeordnete Marie Schäffer:

„Whistleblower erfüllen eine wichtige Funktion beim Aufdecken von Missständen und werden nun endlich auch in Potsdam besser geschützt. Das vom Landtag beschlossene Gesetz hilft dabei, Rechtsverstöße effektiv aufzuklären und zu beheben. Whistleblower sind wichtige Treiber für positive Veränderungen. Sie helfen dabei Datenschutzverletzungen, Steuerhinterziehung oder Umweltschutzvergehen aufzudecken und derartige Dinge in Zukunft zu verhindern. Daher ist es wichtig, dass sie vor Repressalien, Benachteiligungen und Diskriminierungen geschützt werden und sich künftig namentlich oder anonym an interne Meldestellen wenden können.“

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